Friday, September 10, 2010 17:36

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Muttis und Papas Lieblings-Blümchenmakro – Zweiter Anlauf

Dienstag, Februar 2nd, 2010

Nachdem ich in einem Artikel darüber philosophiert habe, mehr Natur und Landschaftsaufnahmen erknipst zu haben, möchte ich zu dem Thema gleich etwas nachlegen. Da meine Zeit maximal limitiert ist und die bei Jana eingereichten Blümchen-Makros auf positiv eingestellte Augen gestossen sind, lege ich hier und jetzt Eins nach … quasi in doppelter Beweisführung.

Initiiert von Janasworld

Für meinen zweiten Beitrag zu Foto-Blogparade habe ich diesmal alle mir derzeit zur Verfügung stehenden Register gezogen. Der 50 mm-Festbrennweite spendierte ich alle Zwischenringe, die mir zur Verfügung stehen. Auf der kurzen Distanz zum Motiv steht mir mein Tatterich im Weg. Also wird die Kamera auf mein Eisenschwein-Stativ geschnallt. Bei einer Blende von f/1,8 stelle ich den gewünschten Scharfpunkt ein und schraube danach die Blendenöffnung um einige Stufen zu (f/11).

Kamera und das Systemblitzgerät sind so zum Hippeastrum positioniert, dass das Licht nicht durch die Blütenblätter schießt. Das gibt zwar einen tollen Farbeinschlag, doch mir geht es eher um einen guten Detailkontrast als um Farbeffekte. Das Blitzlicht wird mit allen Mitteln “weichgeklopft” … also Streuscheibe raus, Diffusor aufgesteckt und Soft Bouncer übergezogen.

Durch die Distanzringe muss alles manuell eingestellt werden. Es beginnt bei der Blende, der Scharfeinstellung, Belichtungszeit sowie dem Blitzgerät. Letztgenanntes ist auf i-TTL/BL gestellt und per Hand die Blende vorgegeben. Zusätzlich reduziere ich die Blitzlichtleistung um -2 LW. Gläubige Nikon- und Technikjünger werden bei meinem Vorgehen die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Ich bin mit meiner D200 und dem SB800 per Du und fast intim. Deshalb sagen sie nichts mehr, wenn ich sie wie ein Konterrevolutionär “hinters Licht” führe. Der Belichtungsmesser ist in dem speziellen Fall ohnehin nur ein Schätzeisen und so klären zwei Probeaufnahmen meine Einstellungen. Einmal unter diesen Bedingungen einen “Referenzpunkt” gefunden, und fortan wird alles nur noch in Lichtwerten angepasst.

Genug technisches Zeugs gelabert, hier die Ergebnisse:

Muttis und Papas Lieblings-Blümchenmakro

Muttis und Papas Lieblings-Blümchenmakro

Muttis und Papas Lieblings-Blümchenmakro

Fotos: 2010 Ronald Puhle

Noch ein paar Worte zur RAW-Entwicklung. Diesmal habe ich auf ein Tone Mapping aus einem Pseudo-HDR verzichtet. Als Kameraprofil wurde “Landscape” von mir verwendet (Adobe Camera Raw), was schon einmal das Rot der Blütenblätter betont. Für den Detailkontrast musste die “Klarheit” herhalten. Ansonsten liegt eine Cross-Processing-Simulation über der Bildebene und die Kontrastanpassung erfolgt über eine Schwarzweiss-Ebene. Das klingt nach Böhmische Dörfer … aber in meinen Büchern kann man nachlesen, was ich damit meine. ;)

Im Hinterkopf gehe mit einem Retro-Adapter schwanger. Wenn ich mich das dritte Mal zu dieser Blogparade zu Wort melde, dann nur noch mit diesem Teil. Ansonsten sehe ich das Thema als abgeschlossen an. Jetzt muss ich warten, bis eine unserer Orchideen mit dem Blühen beginnt … ;)

Die Umgebung für die Makroaufnahmen

Foto: 2010 Ronald Puhle

Zwischenringe, 50 mm Brennweite oder meine Kompakte

Sonntag, Dezember 6th, 2009

Ich werde oft um Hilfe bezüglich des Kauf einer Kamera gefragt. Die Frage beantworte ich äußerst ungern … jede Kamera, ob Kompakt oder Spiegelreflex hat ihre Vor- und Nachteile. So schwanke ich zum Beispiel selbst bei der Frage, ob meine Ricoh GX200 nicht die besseren Makros liefert als meine 50 mm Festbrennweite nebst Zwischenringen.

Meine Kameras wähle ich nach Gusto aus. Zumindest bei den aktuellen Knipsen Nikon D200 und Ricoh GX200 habe ich Volltreffer gelandet. Die Nikon D60 ist mehr eine bessere Alltagsknipse, die primär nur als Ersatz fungiert. Bei ihr stosse ich viel zu oft an Grenzen, die ich von der D200 nicht gewohnt bin …

Kamera Ricoh GX200

Foto: 2009 Ronald Puhle

PS: Der Artikel liegt schon eine Weile in meinem Blog herum und ich befand ihn nicht veröffentlichungswürdig. Damit er endlich aus den Entwürfen verschwindet, habe ich das sinnfreie Geschwafel heute einfach rausgehauen. Das Thema der richtigen Kamera ist viel zu komplex, um es mit den paar Worten abzuhandeln … :evil:

Ich möchte noch näher dran sein …

Donnerstag, Oktober 15th, 2009

Was die Makrofähigkeit betrifft, so ist in meinem Kamerapark die Ricoh GX200 nicht zu toppen. Richtig muss es seit ein paar Tagen heissen: Die schnucklige Kompaktknipse im Pseudo-Mittelformat war nicht zu toppen!

Da mein 50 mm-Nikkor über einen Blendenring verfügt, lag die Möglichkeit nahe, meiner Nikon D200 mittels Zwischenringe eine “bessere” Makrofähigkeit zu verleihen. Kaum ausgesprochen, habe ich mir einen entsprechenden Satz zugelegt und die gestrigen Sonnenstrahlen des Vormittags für erste Aufnahmen genutzt … :)

Nikkor 50 mm mit Zwischenringen

Bessere Makrofähigkeit durch Zwischenringe

Fotos: 2009 Ronald Puhle

Mit dem Ergebnis bin ich fürs Erste zufrieden. Ich muss mir mal meine Ausrüstung schnappen und auf das Table-Top in meinem Büro wechseln. Dann kann ich einfach mal beherzt mit den Abständen und der Blendeneinstellung spielen … Trial & Error eben oder die Methodik des unbekümmerten Probieren für Faulpelze wie mich! :D