Friday, September 10, 2010 19:32

Posts Tagged ‘musik’

Was fürs Ohr!

Samstag, Juli 24th, 2010

2009 war ich gemeinsam mit Kampffussels großer Tochter auf ihrem Berliner Konzert … und war schwer begeistert. Jetzt arbeitet Archive an einer Live-DVD und die will muss möchte ich unbedingt haben! :)

Badge

Ich lerne eben nie aus …

Montag, Januar 4th, 2010

Gestern startete Sat1 mit der Reality-Doku-Soap “Der Wendler Clan”*. Hauptakteur ist ein gewisser Michael Wendler, Begründer und Erfinder des Pop-Schlager und selbsternannter König des Discofox. Schon in einem anderen Bericht über Synthie-Barde Michael Skowronek Wendler war ich erstaunt, wie man mit einem Titel, Rhythmus oder was weiss ich auch immer und unterschiedlichen Texten diesen “Erfolg” haben kann. Das Thema war für mich seit Modern Talking eigentlich durch.

Während Dieter Bohlen über jene Phase seines musikalischen Schaffens lachen kann, glaubt der Wendler ein echter Hirsch und die Bereicherung der deutschen Musiklandschaft zu sein. Wenn der Preis dieses Erfolgs solche Fans sind, dann ist der arme Kerl nicht zu beneiden. Manchmal habe ich den Eindruck, die weibliche ü50-Generation macht mir gnadenlos den Hof, während mich die nimmersatten u30-Weibchen beharrlich ignorieren.

Ich musste gestern Abend via Twitter meinem Frust freien Lauf lassen. Sicherlich umfasst Musik ein breites Spektrum, doch das Wendlersche Gestampfe aus der Konserve ist weitaus mehr als eine Modern Talking-Plage. Hierbei kann es sich nur um den personifizierten Weltuntergang, das Armageddon der Unterhaltung handeln … Gehörgangskrebs fürs Volk, natürlich zum Nulltarif oder mit einer Null-Prozent-Finanzierung.

Prompt folge die Reaktion: Ich bin neidisch auf den Erfolg des Wendlers und gönne ihm denselben nicht. Immerhin hat er dafür hart gearbeitet. Einige reflektierten meinen Unmut auch gleich direkt auf mich. Und somit weiss ich (wieder einmal), dass ich auch nur “Schrott” fabriziere. Schenkelklopfer sind jene Mitbürger, die gleich ganze Anwaltsscharen auf mich hetzen wollen. Wenn ich da an die Diskussionen um einen eBook-Autor denke, dann ähneln sich die Gegenargumente haargenau. Ich frage mich nur, hat niemand gelesen was mir missfällt?

In Sachen Musik bin ich zum Leidwesen meiner Familie vielseitig interessiert. Obwohl ich mit PUR überhaupt nichts anfangen kann, habe ich mir ein Konzert von denen angesehen. Schnell stand für mich fest, dass die Band sehr gute Live-Musik macht. Und dennoch hat sich nichts daran geändert, dass ich ansonsten möglichst wenig von ihnen hören möchte. Im Oktober letzten Jahres war ich beim Livekonzert von Archive, als Vorgruppe spielte BirdPen auf. Obwohl ich die Musik von Archive sehr mag, war für mich BirdPen wohl der bessere Live-Act. Dagegen finde ich ihre CD irgendwie flau.

Doch nicht nur in Sachen Musik muss ich mich von Fans Fanatikern eines Besseren belehren lassen. Vor ein paar Wochen traf mich das eifersüchtige herbe Machwort des Freundes eines meiner Modelle: “Die nachfolgende Serie kann jeder und allemal besser fotografieren”. Getrennt betrachtet habe ich mit dem “jeder” und “besser” kein Problem. Beides in einem Atemzug genannt halte ich für arg übertrieben … :D

Dessous-Fotoserie mit Franziska

Modell Franziska (Darkmina) aus Berlin

Modell Darkmina in Dessous auf einen Koffer sitzend

Franziska sitzt in Dessous auf einem Koffer

Fotos: 2008 Ronald Puhle

Stein des Anstosses war das letzte Foto der Serie. Demnach erweckte es den Eindruck, dass das Modell gerade aus dem Bett gestiegen sei. In Kombination mit der Online-Community Jappy, die gleich zu einer Flirtbörse hochstilisiert wurde, ist die Aufnahme eine eindeutige Einladung an die Männerwelt.

Hören sich manche Leute eigentlich dabei zu, was sie so von sich geben … egal ob Wendler oder ein eifersüchtiger Lebensabschnittsgefährte? Eifersucht und treuer Fan sein ist ja schön und gut, ab einem gewissen Level sind solche Äußerungen nicht nur eine Unterstellung gegen meine Person, sondern auch eine Beleidigung gegenüber anderen. Aber ich bin ja hochgradig lernfähig, irrelevante Konstruktionen von Verdächtigungen als einziges Gegenargument irgendwie zu akzeptieren … :evil:

* Wenn ich mich so durch den Blätter- und Internetwald lese, dann scheint das bewegt-visuelle Machwerk nicht nur gut anzukommen, sondern dem Soap-Style entsprechend minimal dramatisch aufgehübscht. Mal sehen wie lange die Serie bestand hat. Ganzganzböse Zungen und Meganeider behaupten ja, für den Wendler wäre es nicht die erste Pleite … :evil:

Vom Durcheinander zur Serie sortiert

Freitag, November 27th, 2009

Über ein Jahr habe ich bisher die Berliner Rockband K(l)eingeld mit der Kamera begleitet. Neben Aufnahmen bei ihren Konzerten entstanden auch viele Fotos während der Bandproben. Insbesondere für das Nikon Systemblitz-Technik-Buch konnte ich die oft widrigen Lichtbedingungen dazu nutzen, mit den Kamera- und Blitzeinstellungen zu spielen. Vor allem im Zusammenhang mit längeren Belichtungszeiten und dem Blitzen auf den zweiten Vorhang entstanden Aufnahmen, die mir heute als Ideenlieferanten für das “Motorik des Bildes“-Projekt dienen.

Man könnte meinen, nach einem Jahr mehr oder minder intensiven Zusammenarbeitens sei die Luft bei mir raus. Doch dem ist nicht so. Sicherlich wiederholen sich bestimmte Abläufe, Gesten und so weiter, die nicht weiter im Bild ausgebaut werden müssen. Auf der anderen Seite gibt es noch genügend Baustellen, die noch nicht abgeschlossen sind. Es betrifft im Wesentlichen die Sängerin Katrin und den Schlagzeuger Christian. Obwohl Frontfrau Katrin immer an vorderster Stelle zu finden ist, wird ihr Gesicht meist vom Mikrofon verdeckt. Entdeckt Katrin, dass ich die Kamera auf sie richte, ändert sich sehr schnell … zu schnell ihre Mimik. Bei Christian ist es das Schlagzeug.

Sängerin der Berliner Rockband K(l)eingeld

Foto: 2009 Ronald Puhle

Zur Zeit arbeitet K(l)eingeld an neuen Songs und für ein Lied habe ich sogar einen Text beigesteuert. Mal schauen, ob daraus wirklich etwas “Fertiges” wird, was die rockenden Fünf auf ihren Konzerten spielen. Obwohl mehrere Leute am Entstehen eines neuen Liedes arbeiten, ähnelt sich der kreative Prozess mit meiner Arbeit. Nach und nach wird aus einer Idee ein neues Stück … oder wird als nicht ausgereift wieder verworfen.

Katrin singt

Foto: 2009 Ronald Puhle

Im nächsten Jahr feiert K(l)eingeld sein fünfjähriges Bandjubiläum. Angeregt durch einen kleinen Bildband, den ich zum Einjährigen der Bildreportage K(l)eingeld angefertigt habe, haben wir ein gemeinsames Projekt beschlossen. Somit ist ein neues Ziel unserer Zusammenarbeit gesteckt … :D

Gitarrist und Bassist der Berliner Rockband K(l)eingeld

Foto: 2009 Ronald Puhle

Mit einer Portion Wut im Bauch …

Samstag, Mai 16th, 2009

Ein wichtiger Hinweis vorab: Am kommenden Freitag (22. Mai 2009) spielt die Berliner Rockband K(l)eingeld im Rahmen des Emergenza-Festivals 2009 im SO36 (Berlin, Oranienstr. 190). Jede Stimme und verkaufte Karte zählt … :)

Nachdem das Buchprojekt unter marketingstrategischen statt inhaltlichen Aspekten geschrieben werden soll, war für mich die letzte Woche gelaufen. Warum beschweren sich Verlage über mangelnde Käufer, wenn sie selbst an ihrem Grab schaufeln? Man muss sich doch nur die zahlreichen Ergebnisse in den Online-Galerien anschauen … irgendwo muss sich in den Köpfen etwas ändern. Das kostenpflichtige Teletubbie-Niveau kann auf Dauer nicht gut gehen. Wer was besseres wünscht, muss daran arbeiten und dazulernen. Zum Nulltarif, auf Knopfdruck oder im Technikglauben geschieht da nichts …

Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch chauffierte mich meine Angetraute in den Probenraum. Sie muss zur Zeit wohl am meisten unter meiner Unzufriedenheit leiden. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten und einer halbstündigen Rauchersession im Vorraum hatte ich in den nächsten 1 1/2 Stunden den Spass wiedergefunden, etwas mit den Kameraeinstellungen zu spielen. Genau diesen Spass möchte ich im besagten Buch herüberbringen und nicht zwangsweise über nutzlose Motivprogramme philosophieren. Man sollte für das vollautomatische Geknipste mit dem Handy, Kompakte & Co. einen neuen Begriff kreieren: Pixelhaschen mit Augenkrebs oder so.

Sicherlich wird das technisch präzise Auge der Alleskönner meinen, dass das nachfolgende Geknipste genauso gut in diese Kategorie passt und er es ebenso gut, wenn nicht sogar besser hinbekommt. Richtig: Hingesetzt und selbst getan. Ich für meinen Teil habe eine Menge Fotos geschossen, bis das erhoffte Ergebnis eintrat. :)

Bandprobe K(l)eingeld ... Tom

Bandprobe K(l)eingeld ... Chris

Bandprobe K(l)eingeld ... Marius

Fotos: 2009 Ronald Puhle

In den letzte Wochen war das Thema Geisterbilder im TV präsent. Zwar nicht wirklich gewollt konnte ich etwas ähnliches erzeugen. Die Kamera war auf 1 Sekunde Belichtungszeit und der Blitz auf den zweiten Vorhang eingestellt. Man muss zweimal hinsehen, um K(l)eingeld-Frontfrau Katrin zwischen dem Schlagzeug zu erkennen. Die Belichtung begann mit ihr, während der Blitz beim Blick auf das Schlagzeug folgte.

Bandprobe K(l)eingeld ... Katrin

Foto: 2009 Ronald Puhle

Egal ob Frust der letzten Tage im Hinterkopf mich antrieb, in erster Linie wollte ich Bewegungen und die Dynamik der Musiker einfangen. Im Gegensatz zur blitzlosen Langzeitbelichtung aus der Hand sollten wenige Details gut erkennbar sein. Mit dem Ergebnis kann ich zu diesem Zeitpunkt leben … :)

K(l)eingeld heizt beim FrostRock 2009 ein

Donnerstag, Januar 15th, 2009

Am Samstag, den 17. Januar 2009, spielt die Berliner Rockband K(l)eingeld beim FrostRock 2009. Das Konzert beginnt um 16 Uhr. Insofern die Gesundheit mir kurzfristig keinen Strich durch die Rechnung macht, werde ich dabei sein und weitere Aufnahmen von der Band und diesem Ereignis machen.

Ort: JuB alte schmiede, Spittastr. 40, 10317 Berlin

Die nachfolgenden Aufnahmen entstanden am 05. Dezember 2008 bei einem K(l)eingeld-Konzert im Mokum (Berlin).

Live im Mokum

Dezember 2008

Fotos: 2008 Ronald Puhle

Werbung in eigener Sache
Das “erotische Überraschung”-Fotoshooting
Modelle für meine Projekte gesucht
Das “Wir bekommen ein Baby”-Fotoshooting
Workshops & Individualkurse
Fotografie und Bildbearbeitung für Neueinsteiger & Fortgeschrittene