Friday, September 10, 2010 18:35

Posts Tagged ‘mittelformat’

Voigtländer Bessa 1935

Freitag, Juni 4th, 2010

Warum auch immer habe ich mich auf eine Voigtländer Bessa aus dem Jahre 1935 eingeschossen. Bei meiner Suche blieb rein zufällig eine neuzeitliche Vito und eine Bessa ab 1937 hängen. Genauso zufällig bin ich in den Besitz meiner gesuchten Bessa gekommen: Ein pensionierter Kollege brachte mir das gute Stück mit und übergab es kostenfrei meinem kleinen Kameramuseum.

Die Kamera ist voll funktionstüchtig und mittlerweile gereinigt. Einzig an das Innenleben des Objektivs traue ich mich nicht ran. Ich muss mir mal eine defekte Bessa als Übungsobjekt zulegen. Mal schauen: Noch steht der Vorsatz einen Film einzuwerfen und mit dem Neuzugang zu knipsen … ;)

Voigtländer Bessa 1935

Foto: 2010 Ronald Puhle

Rote Tulpen – Kleinbild- versus Mittelformat

Freitag, Februar 19th, 2010

Die Woche startete ich mit einer Nachlese zum Valentinstag. Warum auch immer gehörte eine Tulpe zum Artikel … vielleicht als angemessene Würdigung des Blumen-Fachhandels … weshalb ich die Arbeitswoche mit demselben Motiv ausklingen lasse. Diesmal habe ich meine digitale Schere angesetzt und zum Kleinbildformat einen quadratischen Beschnitt angefertigt. Wirklich festlegen, welcher Variante ich favorisiere, möchte ich nicht.

Rote Tulpen im Kleinbildformat aufgenommen

Zwei rote Tulpen im Mittelformat dargestellt

Foto: 2010 Ronald Puhle

Weitaus wichtiger war mir endlich etwas mehr Licht sprechen zu lassen. Dabei sollte es nicht so plump zu gehen, einfach nur die Lichter absaufen zu lassen. Die Kameraeinstellungen waren so gewählt, dass die hellen Partien kurz vor Anschlag am Weißpunkt liegen. Den Rest erledigt eine Cross Processing-Simulation. Vielleicht zeige ich einmal in einem Artikel, was ich immer damit meine … in der nächsten Woche ist fünf Tage Urlaub angesagt und damit eigentlich Zeit vorhanden. Doch uneigentlich sieht es mittlerweile anders aus … :evil:

Nachwuchs – Kleinbild- versus Mittelformat

Dienstag, November 10th, 2009

Für mich ist die Wahl des “besseren” Beschnitts eigentlich klar: Das Quadrat rückt den Kopf der kleinen Zoe in den Mittelpunkt. Doch Geschmack ist eine subjektive Bewertungsgröße und so haben sich die jungen Eltern entschieden, eine ähnlich gelagerte Aufnahme im Kleinbildformat auf Fotoleinwand drucken zu lassen … :D

Baby-Fotografie im Kleinbildformat

Die kleine Zoe

Foto: 2009 Ronald Puhle

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Perspektiven und Bildformat

Dienstag, Oktober 6th, 2009

Ich muss einräumen, dass ich einige Aufnahmen und Bilder eher “unvollendet” in meinen Blog lade und das finale Bild zumindest den Homepage-Besucher vorenthalte. Insgeheim hoffe ich auf ein Feedback und konstruktive Änderungsvorschläge. Allzu oft muss es aber der zeitliche Abstand zur ersten Version richten.

Ein Beispiel sind diese Renderings. Ursprünglich habe ich sie auf das Kleinbildformat ausgelegt, sie dann aber im Nachhinein auf das quadratische Mittelformat zusammengestutzt. Auch wenn ich eher dazu neige, dem Vordergrundmotiv einen leicht großzügig ausgelegten Freiraum einzuräumen, bekommt der knappere Beschnitt im Quadrat der 3D-Szene deutlich besser. Finde zumindest ich … :D

Frontale Ansicht der Objekte

Rendering mit Cinema 4D - Mausmalerei von Ronald Puhle

3D: 2009 Ronald Puhle

Um zum quadratischen Bildformat zu gelangen, wurden beide Vorlagen nicht aus dem vorliegenden Hochformat geschnitten, sondern direkt noch einmal in Cinema 4D gerendert. Wie bei meinen Fotos lasse ich mir am Bildrand einen gewissen Freiraum, um die Vorlage minimal auszurichten oder zu drehen.

Tag 60

Montag, September 21st, 2009

Spontan hatte ich mich kurz vor Semesterbeginn dazu durchgerungen, eine Woche Urlaub einzuschieben. Erst über Weihnachten und Silvester wird es mir wieder offiziell möglich sein, mich ein paar Tage vom Arbeits- und Alltagsstress zu erholen. Also muss ich quasi den letzten Ausstieg vor jenem Tag X nutzen, an dem wissbegierige Studenten mein Labor stürmen.

Als netten Einstieg gönnte ich mir zusätzlich einen freien Freitag und ein viel versprechendes Shooting am Sonntag. Ich kleines Dummerchen habe bei meinem Ego-Trip das unmittelbare Umfeld vergessen. Donnerstag Abend trudelt eine E-Mail in mein Postfach, die noch ein paar Ergänzungen zum aktuellen Buchprojekt erbat. Höflich wie ich nunmal bin, kann ich bei meinem Baby nicht nein sagen und bin trotz frei und anstehendem Urlaub seit Freitag ein gutbeschäftigter Autor.

Den Termin für das geplante Shooting konnte auch nur ich nicht besser legen. Nicht nur das S-Bahn-Chaos entzückt den Berliner, auch der Berlin-Marathon legt eine Spaß-Schippe oben drauf. Die Innenstadt war über Stunden blockiert und alles, was irgendwie öffentliche Strasse benötigt (zum Beispiel Bus und Tram) zum Halt in den Vorort verdammt.

So dauerte meine Anreise ins Charlottenburger Fotostudio die doppelte der sonst üblichen Zeit. Die ohnehin schon überfüllten Verkehrsmittel waren noch voller und Ortsunkundige einmal mehr verzweifelt, nicht wie im Fremdenführer ausgewiesen von A nach B gelangen zu können.

Ich hatte dennoch etwas Glück. Das nachfolgende Motiv zwang mich förmlich dazu, meinen Turbogang von der S-Bahn- zur U-Bahn-Station zu unterbrechen und die Ricoh-Kompaktknipse auszupacken. Auch wenn das Foto an sich nicht der große Bringer ist, ich liebe solche Spielchen mit gläsernen Hausfassaden. Zum großen Verwirrspiel des Betrachters habe ich das im Hintergrund ähnlich anmutende Haus mit aufgenommen, obwohl es nichts mit dem bespiegelten Gebäude zu tun hat … :)

Spiegelungen am einer gläsernen Hausfassade