Thursday, September 09, 2010 06:14

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Problemlösung für eine eSATA-PCIe Card im Mac Pro

Freitag, März 12th, 2010

Bisher habe ich 2 Terabyte extern und via FireWire 800 an meinem Mac Pro genutzt. Dank RAW, 16 Bit-Farbtiefe und einigen Ebenenlagen ist damit das Arbeiten mit Fotos kein wirklicher Genuss. So viel Kaffee kann ich nicht trinken, um die Wartezeit zu überbrücken. Da beide externen Festplatten über einen eSATA-Anschluß verfügen, bestellte ich kurzerhand eine eSATAII-PCI-Express Card (LaCie) und zwei entsprechende Verbindungskabel.*

Um der Grafikkarte genügend Luft zum Kühlen zu lassen, steckte ich besagte PCIe-Card in den obersten (vierten) Slot. Nach der Treiberinstallation und ein paar anderen Nettigkeiten die zu erledigen waren (dazu später mehr), wurden die beiden Platten anstandslos erkannt. Das Problem trat erst nach ein paar Minuten auf: Nachdem beide Datenspeicher im Ruhezustand verharrten und ich wieder zugreifen wollte, hängte sich der Finder jämmerlich auf. An der Statusleuchte sah ich, dass mein geliebter Mac Pro zwar zugegriffen hat, doch die Platten fahren nicht vollständig hoch. Irgendetwas “störte” die Kommunikation.

Mein erster Gedanke galt der Erweiterungskarte. Dennoch widmete ich mich zunächst dem üblichen Voodoo und Hokuspokus: Energieoptionen, Wartungsskripte etc.. Immerhin wurden die Festplatten bisher via FireWire angesprochen und verwaltet. Vielleicht mag der Schneeleopard das nicht. Egal was ich anstellte, das Problem blieb dasselbe. Selbst ein Firmware-Update für die beiden Externen bringen leider keine Verbesserung.

Ich befragte das Internet. Es gab ähnliche Fälle, die alle mit der Magie der Systemwartung und Konsole behoben worden sind. Meine anderthalbstündige Suche brachte bis auf die Erkenntnis, dass die Kommunikationskultur in Foren** einfach zu wünschen übrig lässt, keine wirkliche Lösung. Selbst der Hersteller schwieg sich zu dem Thema aus. Kurz vor dem Nervenzusammenbruch griff ich meinen ersten Gedanken auf: Die Kommunikation über den PCIe-Steckplatz im Mac Pro. Aus der Windows-Welt weiss ich um die Probleme, dass die Abwärtskompatibilität oft auch nur ein Marketing-Gag ist.

Apples Supportseiten machten mich auf das “Dienstprogramm für Erweiterungssteckplätze” aufmerksam (System/Library/CoreServices). Und genau hier lag der Hase im Pfeffer: Der von mir auserkorene oberste PCIe-Steckplatz ist standardmäßig für Lanesx8 ausgelegt. Meine erworbene Erweiterungskarte läuft mit x1. Mir würde es nicht anders gehen: Wenn ich nur 1 Wort pro Sekunde verstehe und mit jemand mit 8 Worten pro Sekunde zutextet, dann würde ich binnen kürzester Zeit auf dicht machen.

Zwar besteht im besagten Dienstprogramm die Möglichkeit, alternative Konfigurationen zu setzen, doch ich entschied mich einen anderen, genau genommen den dritte PCIe-Steckplatz mit der LaCie-Card zu nutzen. Auch wenn mich die verlorene Zeit während des Besuches einschlägiger Internetforen genervt hat und ich wie gehabt Zweifel an der Kinderstube mancher Mitmenschen habe, so habe ich das Warten bis zum “Geht nichts mehr”-Moment mit Hausarbeit verbracht … ;)

Dienstprogramm für Erweiterungssteckplätze

Screenshot: “Dienstprogramm für Erweiterungssteckplätze” Mac OS X 10.6

* Ich weiss: Mein Mac Pro hat auf seinem LogicBoard zwei ungenutzte SATA-Anschlüsse. Diese hebe ich mir jedoch als Reserve auf. Immerhin werden diese Anschlüsse als festinstallierte Erweiterung betrachtet und unterstützen kein heißes An- und Abstöpseln.

** Es gab auch einen durchaus sinnvollen Beitrag aus dem Internet. Ein Käufer der Verbindungskabel merkte an, dass die Isolierung am Stecker gegebenenfalls für Kontaktprobleme sorgen. Mit meinem Glück traf das auch auf mich zu. Und so entfernte ich mit einem scharfen Cutter-Messer ca. 1 Millimeter der Isolierung. Damit war auch diese Hürde genommen.

Bot-gepiercter Baum von Eridu – Wallpaper

Freitag, Februar 26th, 2010

Der Titel klingt verdammt nach böhmisches Dorf … das soll er auch. In Sachen Bildtitel bin ich mega-unkreativ und greife vor Verzweiflung wild in die Wörterkiste. In dem Fall sind es die Programme (Artmatic, Vue Esprit & Groboto) beziehungsweise 3D-Objekte (Bot), die ich verwendet habe … naja, fast! ;)

Titel: Bot-Piercing

Bot-Piercing

3D: 2010 Ronald Puhle
Wallpaper PC/Mac: 1280 x 1024 Pixel (Download)
Dateiformat: JPEG

Titel: Der Baum Eridu

Baum von Eridu

3D: 2009 Ronald Puhle
Wallpaper PC/Mac: 1280 x 1024 Pixel (Download)
Dateiformat: JPEG

Steine – Wallpaper

Sonntag, Februar 21st, 2010

Seit Monaten vernachlässige ich das Thema Wallpaper. Ganz stimmt der Satz natürlich nicht. Zumindest für das iPhone lade ich hin und wieder meine (Lieblings-)Hintergrundbilder in die Mausmalerei v3.1 hoch.

So möchte ich heute nur mit einem kleinen Schuldgefühl im Herzen ein Motiv hochladen, dass ich sowohl an meinem iPhone als auch am Zweitmonitor meines Arbeitsplatzes einsetze. Die entsprechenden Links befinden sich unterhalb der Vorschau … ;)

Titel: Steine

Steine

Foto: 2008 Ronald Puhle
Wallpaper PC/Mac: 1280 x 1024 Pixel (Download)
Hintergrundbild iPhone: 320 x 480 Pixel (Download)
Dateiformat: JPEG

Verschrobene Apple-Gähner

Mittwoch, Dezember 9th, 2009

Wenn ich jemanden erzähle, dass ich mit einem Mac arbeite, dann gibt es darauf recht unterschiedliche Reaktionen. Zur harmlosen Sorte gehört der Ausspruch: “Naja, Fotografen arbeiten fast immer mit Mac, ist für sie einfacher …”. Ich kann die Aussage nicht nachvollziehen. Sicherlich ist das “einfacher” zutreffend, mir ist es aber in dem Zusammenhang eigentlich egal, welches Betriebssystem auf der Festplatte rumwerkelt. Hauptsache der Computer macht das, was ich möchte und fragt mich nicht pausenlos, ob ich es wirklich tun möchte was ihm gerade per Mausklick angewiesen wurde.

Die nächste Stufe ist jene Behauptung, dass es keine oder weniger Programme für den Mac gibt. Wenn ich im Gegenzug zum Besten gebe, dass selbst Microsoft seine Office-Suite für den Mac anbietet, sehe ich in Bauklötzer staunende Augen. Darauf wird gern gekontert, dass die Daten nicht kompatibel sind. Woher diese Binsenweisheit stammt, kann ich nicht genau sagen. Bisher war der Austausch und die Bearbeitung mit dem jeweils anderen Betriebssystem kein Problem für mich.

Unter die Gürtellinie gehen Bemerkungen, dass alle Mac-User schwul sind. Auch wenn ich über keine homoerotischen Erfahrungen verfüge: In Sachen Sexualität ist mir ein weibliches Wesen zu 99,999.999.999% lieber. Heute ist die Behauptung “Homosexualität” ja kein Problem mehr und es gibt in der Apotheke bestimmt ein teures Medikament dagegen. ;)

Apropos teuer: Sicherlich kann man über den Preis eines Macs diskutieren. Doch ich halte die Auseinandersetzung für sehr kurzsichtig. Mein PowerBook frickelt seit fast fünf Jahren tagtäglich für mich. Drei Bücher und unzählige Artikel habe ich an ihm geschrieben, Workshops gehalten und Fotos bearbeitet. Mein Mac Pro leistet seit drei Jahren gute Arbeit und seine Leistungsfähigkeit hat trotz neustem Mac OS X 10.6 nicht darunter gelitten. In der Regel musste ich meine Windows-Maschinen nach 1 1/2 Jahren austauschen und habe Geld für allerlei Schutzschilde sowie viel Zeit für Updates aller Art investiert.

Mir ist das Design des Macs völlig egal. Wegen meiner könnte auch ein Dell am Heimarbeitsplatz stehen. Was mir mein Computerleben leichter macht ist das Betriebssystem. Und demzufolge benutze ich es als mein tägliches Werkzeug. Nachdem mein dienstlicher Arbeitsplatzrechner auf Windows 7 umgestellt wurde, durfte ich am eigenen Leib erfahren, dass man in Redmond nichts dazugelernt hat. Das “Schön bunt und bewegt” steigert in mir den Blutrausch, egal ob ich Fenster einfacher nebeneinander anordnen kann oder nicht.

Mein Paradebeispiel für die Unterschiede der Systemwelten ist das schnöde Entpacken einer gezipten Datei. Windows öffnet diese und zeigt mir den Inhalt im Explorer-Fenster an. Nettes Feature, doch brauche ich es nicht wirklich. Mac OS X entpackt per Doppelklick den Inhalt. Ist es eine einzige Datei, liegt sie in demselben Verzeichnis. Mehrere Dateien werden ohne lästiges Hinterfragen in einem Ordner mit dem Namen der zip-Datei abgelegt. Um in denselben Zustand unter Windows zu gelangen, muss ich mich der rechten Maustaste bedienen und ein paar Fragen beantworten. Ein Ziel und zwei unterschiedliche Wege, sie zu beschreiten …

Verschrobene Apple-Gähner

Queer Apple Yawn
Foto: 2009 Ronald Puhle

Um bei der Systemdiskussion zu bleiben und zu “beweisen”, was mich wirklich antreibt: Zwar knipse ich viel mit meiner liebgewonnenen Nikon, dennoch lehne ich Canon-Kameras nicht grundsätzlich ab. Ganz im Gegenteil, wie das oben gezeigte Foto zeigt. Es wurde vor wenigen Tagen mit einer betagten Canon EOS D30 gemacht. Ihre Objektive und das vorhandene Zubehör lassen mich die läppischen 3 Megapixel einfach vergessen. Ich glaube, dass es wichtigere Dinge gibt als der eine Hersteller oder das ultimative System … :evil:

Pata C.C.A.

Dienstag, Oktober 20th, 2009

Dank Groboto kann ich in einer Muse-Stunde relativ einfach und schnell surreale 3D-Grafiken erstellen. Die Grundlage dieses Bildes bilden drei so genannte Bots, die nebeneinander platziert wurden. Neben einer großen “Umgebungslichtquelle” sind vier lokale Spots verteilt.

Roboto Schrotto ... ein 3D-Bild aus Groboto

3D: 2009 Ronald Puhle

Das gerenderte Bild wurde anschließend in Photoshop zu einer Schwarzweiss-Vorlage umgewandelt und einer leichten Tonung unterzogen. Um eine Fotografie vorzutäuschen, werden eine Randabschattung einbelichtet und ein Unschärfeverlauf nachgebildet. Die ganze Spielerei hat keine Stunde gedauert … genau das Richtige, um am Morgen wach zu werden. :)