Thursday, September 09, 2010 05:52

Posts Tagged ‘low key’

Lichtspiel in Low Key

Mittwoch, Februar 24th, 2010

Zu dieser Serie möchte ich eigentlich relativ wenig sagen … beziehungsweise gibt es wenig dazu zu sagen. Ich habe hier eine Ausleuchtung vorgewählt und das Modell durfte sich anschließend darin “bewegen”. Wenn sich eine für mich spannende Pose und Ausleuchtung ergab, wurde an den Details gearbeitet.

Akt als Low Key in Schwarzweiss

Low Key-Akt einer Frau

Streiflicht als Low Key-Ausleuchtung eines Frauenakts

Fotos: 2010 Ronald Puhle

Die Einführung klingt ziemlich unspannend. Das Spannende für mich ist eigentlich den Moment abzupassen. Oft geht im Bruchteil einer Sekunde jene Körperhaltung verloren, die das Foto zu etwas Anderem macht. Damit meine ich die klassische Weibchen-Akrobatik, wie man sie fast überall zu sehen bekommt. Dem entgegenzuwirken finde ich bei solchen Shootings immer wieder schwierig …

Das “erotische Überraschung”-Fotoshooting
Modelle für meine Projekte gesucht
Das “Wir bekommen ein Baby”-Fotoshooting

Auf ein neues Terabyte!

Mittwoch, Oktober 21st, 2009

Obwohl ich zur Zeit mit Fotoshootings vergleichsweise schwach ausgelastet bin und mich auf meinen Fototouren bezüglich der Anzahl geschossener Fotos vornehm zurücknehme, wächst mein Datenbestand unaufhörlich weiter. So stand mein Bildarchiv wieder einmal kurz vor dem Platzen und im krassen Gegensatz zur vorhandenen Speicherkapazität.

Mein Mac Pro ist mit 1,5 Terabyte dahingehend ausgelastet, dass alle SATA-Steckplätze für interne Festplatten belegt sind. Das wohl kleinste Archiv nimmt die Musik mit 60 GB ein. Per FireWire 400 hängen zwei externe Platten am Rechner, die auf über 500 GB zusätzlich Daten sichern.

Alle digitalen Fotos, beginnend bei den ersten Aufnahmen mit der Olympus Camedia C1400L vor fast 10 Jahren, lagen bisher auf einem 500 GB-Volumen im Mac. Mehr und mehr rückte ich dem Limit zielstrebig entgegen. So spendierte ich mir ein Terabyte, um zumindest die Photoshop-Daten auszulagern. Da war mir aber bereits klar, dass ich ein zweites Terabyte für die Original benötige. Am Wochenende war es dann soweit: Mit Hilfe der FireWire 800-Anschlüsse sitze ich jetzt in einem möglichen Datenwust von 4*10 hoch 12 Byte = 4 000 000 000 000 Byte.

Das ganze Hochrüsten mag zwar erforderlich sein, ist in meinen Augen dennoch pervers. Mein erster eigener Rechner hatte ein Zehntel der Festplattenkapazität, die ich heute als Arbeitsspeicher mein Eigen nenne. Trotz der bescheidenen Verhältnisse konnte ich damit gut leben. Doch irgendwann musste ich damit beginnen, meine Fotos im Original auf DVD statt auf selbstgebrannten CDs zu sichern. Im Hinterkopf spiele ich mit dem Gedanken, nunmehr Blu ray-Medien einzusetzen.

Durch das Umschaufeln der Daten war ich gezwungen, einen Blick in alte Bildarchive zu werfen. In dem Zusammenhang stieß ich auf diese Low Key-Aufnahme einer Schwangeren. Gut, so alt ist die Aufnahme nun auch wieder nicht, doch sie gehört eben zu jenen unerledigten Shootings, die ich noch nicht abschließend gesichtet habe … :D

Modell Kareen, Fotograf Ronald Puhle

Foto: 2009 Ronald Puhle

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Gute Nerven sind immer gefragt

Dienstag, Oktober 13th, 2009

Seit gestern ist es offiziell: Das dritte Buchprojekt ist im Druck und auch das Cover fertig. Das Titelfoto stammt nicht aus meiner beziehungsweise unserer Kamera, angesichts der Sinnesüberreizung im Buchladen muss halt was Auffälliges her. Auch wenn es etwas an meiner Seele kratzt, irgendwo muss Marketing sein und ich muss einfach die Nerven bewahren.

Doch auch so sind zur Zeit gute Nerven gefragt: Der Stress aus Arbeit nach einem groß angelegtem Umzug sowie die Leere, im Moment an keinem Projekt aktiv zu arbeiten. Ich versuche … ich muss mich sammeln. Zumindest sendet mir mein Körper ein paar Signale aus, dass ihm einiges auf den Magen schlägt.

So habe ich mich ran gesetzt und ein gedichtähnliches Etwas in einen singbaren Text umzuschreiben. Sehr zu meiner großen Überraschung bat mich K(l)eingeld um diesen Gefallen. Es ist mein erster Anlauf in diese Richtung. Mittlerweile steht ein Grundgerüst, das sehr wahrscheinlich noch etwas gangbarer umgeschrieben werden muss. Im Moment lasse ich mich viel zu sehr von den Texten der Einstürzenden Neubauten leiten. Ich mag die Doppeldeutigkeit und die sich daraus ergebenen Interpretationen.

Modell Maria aus Berlin

Foto: 2008 Ronald Puhle

Weit im Hinterkopf arbeitet mein Denkkasten bereits an Buch Nummer vier. Es wäre, wenn es dazu kommt, dass wohl erste Projekt, das mir wirklich auf der Seele liegt … und genau darin sehe ich eine gewisse Gefahr. Inhaltlich stellt es für mich eine Abkehr vom Mainstream dar, dem ich mittlerweile Leid bin mir anzutun. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob ich schon reif und weit genug entwickelt bin, mir diesen Schritt anzutun.

Ich möchte mit dem Unperfekten experimentieren, nicht analog sondern wie gehabt digital. Meine Ungeduld und die fehlende Zeit würden jeden filmbasierten Ansatz zunichte machen. Außerdem habe ich mangels Erfahrung und Equipment keinen Einfluss auf den Entwicklungsprozess. Das Recht steht mir allerdings im Digitalen und hier in voller Bandbreite zur Verfügung.

Was hat das alles mit dem Foto zu tun? Mhh … eine verpasste Chance? Ein Frage mit mehrdeutig interpretierbaren Inhalt? Oder war das Mehrdeutige nur ein Wunschgedanke von mir? Ich weiß es nicht, werd es wohl auch nie erfahren, geschweige denn, dass ich es wissen möchte. Ich brauche klare Ansagen, damit ich was auch immer nicht fehlinterpretiere. So ist die damals vom Modell ausgesprochene Frage wie sie ist und meine Reaktion darauf, wie ich es in dem Moment und eigentlich immer gewollt habe. Reine Nervensache eben … :D

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Spiel in den Extremen

Donnerstag, Oktober 8th, 2009

Nachfolgend zwei Aufnahmen, die sich in der Ecke High- und Low Key bewegen. Während ich mit dem jüngeren Foto zufrieden bin, stammt das Letztere auf einem eher misslungenen Shooting. Die Ursache lag einzig bei mir. Zu dem Zeitpunkt war gerade das RAW-Buch-Projekt abgeschlossen und mein Kopf noch nicht frei für neue Dinge. Zu der Einsicht zu gelangen hat fast drei Monate gedauert und war für mich der Grund, dass anschließende Buch unter weitaus weniger Zeitdruck anzugehen … :)

Low Key Portrait in einem schwarzen Kleid

Foto: 2009 Ronald Puhle

Modell Katharina aus Berlin

Foto: 2008 Ronald Puhle

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Freier Kopf … kleines Licht!

Mittwoch, Juli 15th, 2009

Nach 60 Seiten Buchtext Korrekturlesen hat es mich gestern Abend geritten: Ich habe mein Bildarchiv nach verborgenen Schätzen durchwühlt und weit zurückgeblättert. Dabei landete dieses “Schätzchen” aus dem Jahr 2007 auf meinem Bildschirm.

Aufnahme aus dem Jahre 2007

Foto: 2007 Ronald Puhle

Um ehrlich zu sein, finde ich das Foto schlecht … die ganze Serie ist schlecht … genauso wie das Jahr für mich damals lief. Es ist an der Umsetzung zu merken, wenn für mich eine Welt zusammenbricht und alles aus dem Ruder läuft. Es passt nichts zusammen und nur digitaler Müll landet auf der Speicherkarte.

In solchen Momenten sollte ich die Kamera wirklich aus den Händen legen und zunächst mit mir ins Reine kommen. Das ist fürs nächste Mal vorgemerkt, obwohl ich auf ein zweites 2007 liebend gern verzichte. Aber aus Schaden soll Mann und Frau ja bekanntlich klug werden … :evil: