Friday, September 10, 2010 17:41

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Problemlösung für eine eSATA-PCIe Card im Mac Pro

Freitag, März 12th, 2010

Bisher habe ich 2 Terabyte extern und via FireWire 800 an meinem Mac Pro genutzt. Dank RAW, 16 Bit-Farbtiefe und einigen Ebenenlagen ist damit das Arbeiten mit Fotos kein wirklicher Genuss. So viel Kaffee kann ich nicht trinken, um die Wartezeit zu überbrücken. Da beide externen Festplatten über einen eSATA-Anschluß verfügen, bestellte ich kurzerhand eine eSATAII-PCI-Express Card (LaCie) und zwei entsprechende Verbindungskabel.*

Um der Grafikkarte genügend Luft zum Kühlen zu lassen, steckte ich besagte PCIe-Card in den obersten (vierten) Slot. Nach der Treiberinstallation und ein paar anderen Nettigkeiten die zu erledigen waren (dazu später mehr), wurden die beiden Platten anstandslos erkannt. Das Problem trat erst nach ein paar Minuten auf: Nachdem beide Datenspeicher im Ruhezustand verharrten und ich wieder zugreifen wollte, hängte sich der Finder jämmerlich auf. An der Statusleuchte sah ich, dass mein geliebter Mac Pro zwar zugegriffen hat, doch die Platten fahren nicht vollständig hoch. Irgendetwas “störte” die Kommunikation.

Mein erster Gedanke galt der Erweiterungskarte. Dennoch widmete ich mich zunächst dem üblichen Voodoo und Hokuspokus: Energieoptionen, Wartungsskripte etc.. Immerhin wurden die Festplatten bisher via FireWire angesprochen und verwaltet. Vielleicht mag der Schneeleopard das nicht. Egal was ich anstellte, das Problem blieb dasselbe. Selbst ein Firmware-Update für die beiden Externen bringen leider keine Verbesserung.

Ich befragte das Internet. Es gab ähnliche Fälle, die alle mit der Magie der Systemwartung und Konsole behoben worden sind. Meine anderthalbstündige Suche brachte bis auf die Erkenntnis, dass die Kommunikationskultur in Foren** einfach zu wünschen übrig lässt, keine wirkliche Lösung. Selbst der Hersteller schwieg sich zu dem Thema aus. Kurz vor dem Nervenzusammenbruch griff ich meinen ersten Gedanken auf: Die Kommunikation über den PCIe-Steckplatz im Mac Pro. Aus der Windows-Welt weiss ich um die Probleme, dass die Abwärtskompatibilität oft auch nur ein Marketing-Gag ist.

Apples Supportseiten machten mich auf das “Dienstprogramm für Erweiterungssteckplätze” aufmerksam (System/Library/CoreServices). Und genau hier lag der Hase im Pfeffer: Der von mir auserkorene oberste PCIe-Steckplatz ist standardmäßig für Lanesx8 ausgelegt. Meine erworbene Erweiterungskarte läuft mit x1. Mir würde es nicht anders gehen: Wenn ich nur 1 Wort pro Sekunde verstehe und mit jemand mit 8 Worten pro Sekunde zutextet, dann würde ich binnen kürzester Zeit auf dicht machen.

Zwar besteht im besagten Dienstprogramm die Möglichkeit, alternative Konfigurationen zu setzen, doch ich entschied mich einen anderen, genau genommen den dritte PCIe-Steckplatz mit der LaCie-Card zu nutzen. Auch wenn mich die verlorene Zeit während des Besuches einschlägiger Internetforen genervt hat und ich wie gehabt Zweifel an der Kinderstube mancher Mitmenschen habe, so habe ich das Warten bis zum “Geht nichts mehr”-Moment mit Hausarbeit verbracht … ;)

Dienstprogramm für Erweiterungssteckplätze

Screenshot: “Dienstprogramm für Erweiterungssteckplätze” Mac OS X 10.6

* Ich weiss: Mein Mac Pro hat auf seinem LogicBoard zwei ungenutzte SATA-Anschlüsse. Diese hebe ich mir jedoch als Reserve auf. Immerhin werden diese Anschlüsse als festinstallierte Erweiterung betrachtet und unterstützen kein heißes An- und Abstöpseln.

** Es gab auch einen durchaus sinnvollen Beitrag aus dem Internet. Ein Käufer der Verbindungskabel merkte an, dass die Isolierung am Stecker gegebenenfalls für Kontaktprobleme sorgen. Mit meinem Glück traf das auch auf mich zu. Und so entfernte ich mit einem scharfen Cutter-Messer ca. 1 Millimeter der Isolierung. Damit war auch diese Hürde genommen.

Auf ein neues Terabyte!

Mittwoch, Oktober 21st, 2009

Obwohl ich zur Zeit mit Fotoshootings vergleichsweise schwach ausgelastet bin und mich auf meinen Fototouren bezüglich der Anzahl geschossener Fotos vornehm zurücknehme, wächst mein Datenbestand unaufhörlich weiter. So stand mein Bildarchiv wieder einmal kurz vor dem Platzen und im krassen Gegensatz zur vorhandenen Speicherkapazität.

Mein Mac Pro ist mit 1,5 Terabyte dahingehend ausgelastet, dass alle SATA-Steckplätze für interne Festplatten belegt sind. Das wohl kleinste Archiv nimmt die Musik mit 60 GB ein. Per FireWire 400 hängen zwei externe Platten am Rechner, die auf über 500 GB zusätzlich Daten sichern.

Alle digitalen Fotos, beginnend bei den ersten Aufnahmen mit der Olympus Camedia C1400L vor fast 10 Jahren, lagen bisher auf einem 500 GB-Volumen im Mac. Mehr und mehr rückte ich dem Limit zielstrebig entgegen. So spendierte ich mir ein Terabyte, um zumindest die Photoshop-Daten auszulagern. Da war mir aber bereits klar, dass ich ein zweites Terabyte für die Original benötige. Am Wochenende war es dann soweit: Mit Hilfe der FireWire 800-Anschlüsse sitze ich jetzt in einem möglichen Datenwust von 4*10 hoch 12 Byte = 4 000 000 000 000 Byte.

Das ganze Hochrüsten mag zwar erforderlich sein, ist in meinen Augen dennoch pervers. Mein erster eigener Rechner hatte ein Zehntel der Festplattenkapazität, die ich heute als Arbeitsspeicher mein Eigen nenne. Trotz der bescheidenen Verhältnisse konnte ich damit gut leben. Doch irgendwann musste ich damit beginnen, meine Fotos im Original auf DVD statt auf selbstgebrannten CDs zu sichern. Im Hinterkopf spiele ich mit dem Gedanken, nunmehr Blu ray-Medien einzusetzen.

Durch das Umschaufeln der Daten war ich gezwungen, einen Blick in alte Bildarchive zu werfen. In dem Zusammenhang stieß ich auf diese Low Key-Aufnahme einer Schwangeren. Gut, so alt ist die Aufnahme nun auch wieder nicht, doch sie gehört eben zu jenen unerledigten Shootings, die ich noch nicht abschließend gesichtet habe … :D

Modell Kareen, Fotograf Ronald Puhle

Foto: 2009 Ronald Puhle

Weiterführende Links
Das “erotische Überraschung”-Fotoshooting
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Das “Wir bekommen ein Baby”-Fotoshooting
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Fotografie und Bildbearbeitung für Neueinsteiger & Fortgeschrittene