Friday, September 10, 2010 18:01

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Nachschlag – Nikon Systemblitz-Technik

Montag, Januar 25th, 2010

Egal ob ein Buch oder Artikel: Zum abgegebenen Leser-Feedback mache ich mir meine Gedanken. Generell bin ich bemüht, meine eigene Sichtweise mit den möglichen Interessen der Leser zu kombinieren. Es ist kein einfaches Unterfangen und bietet in Detailfragen genügend Zündstoff für Diskussionen, die manchmal auch nur auf Missverständnisse beruhen.

Das Nikon Systemblitz-Technik-Buch wendet sich an Einsteiger, die Blitzlicht (sei es kameraintern oder Systemblitz) nicht oder nur äußerst selten verwenden. Wer sich mit der Materie bereits intensiv auseinandergesetzt hat und mit unserem Buch Antworten auf Detailfragen im Promillebereich erhofft, den müssen wir enttäuschen. Genauso wenig kommt der Leser nicht umhin, das Handbuch der Kamera und Systemblitzgerät zu lesen. Hier gibt Nikon viele Hinweise, wofür welche Funktion verwendet werden sollte. Besagte Empfehlungen sind aber bitte nicht als bindend zu betrachten. Insofern Feature in bestimmten Kamera- und Blitzgeräteeinstellungen nicht ausgeschlossen sind, lassen sie sich im Interesse des Fotografen auch anderweitig “missbrauchen”. Wichtig ist dabei nur zu wissen, wo das Haupteinsatzgebiet liegt und welche Konsequenzen der “Missbrauch” nach sich ziehen kann.

Der Hauptkritikpunkt richtet sich überwiegend gegen unseren lockeren Umgang mit dem Aufhellen, der Blitzleistungskorrektur und dem Einsatz der Matrixmessung. Für das Aufhellen (i-TTL/BL) gibt Nikon an, es vor allem bei hellen Motiven einzusetzen. Das heisst: Dort wo das Motiv viel Licht reflektiert, liegen die Stärken des i-TTL/BL. Daraus folgt, dass das Blitzgerät sein Licht eher behutsam abfeuert. Genau diesen Effekt nutzen wir. Zur vorhandenen Lichtstimmung soll lediglich soviel Blitzlicht zugegeben werden, dass Details in den Schatten möglichst unauffällig hervorgeholt werden. Gern wird in dem Zusammenhang die Wechselwirkung aus Vordergrundmotiv und Hintergrund bemüht. An der Stelle befinden wir uns aber bereits beim zweiten Schritt. Die Gewichtung erfolgt ausschließlich … und das ist der eigentlich erste Schritt … über die Belichtungszeit. Erfolgt sie sehr kurz, dominiert der Blitz die Belichtung. Die Helligkeit des Hintergrunds spielt bei entsprechendem Abstand kaum eine Rolle (Stichwort: Vermeiden von Schlagschatten). Wird eine längere Belichtungszeit gewählt, gewinnt der Hintergrund aufgrund des Restlichtes an Helligkeit. Wir erzeugen eine gewisse Tiefenwirkung. Man kann sogar einen Schritt weitergehen. Blitzt man bei längeren Belichtungszeiten auf den zweiten Vorhang, fließt das vorhandene Umgebungslicht scheinbar stärker in die Belichtung ein. Zwangsläufig wird in der i-TTL-Blitzsteuerung weniger Blitzlicht benötigt.

Die Matrixmessung basiert auf Motivreferenzen … eine Art Datenbank, die in der Kamera abgelegt ist. Danach wird die erforderliche Belichtung beziehungsweise Blitzlichtleistung ermittelt. Die Tiefeninformationen (Abstand zum Hintergrund und die Reflektionseigenschaften) werden zwar berücksichtigt, sind für die Belichtung aber sekundär. Es sind keine Belichtungswunder zu erwarten, denn wie vorab angeführt, ist die Belichtungszeit ausschlaggebend. Selbst wenn das Vordergrundmotiv das Blitzlicht gut und der Hintergrund schlecht reflektiert, wird sich die Kombination Matrixmessung und Blitzsteuerung davor “hüten”, mit einer höheren Blitzlichtleistung den Hintergrund besser auszuleuchten und gleichzeitig das Vordergrundmotiv zu überzeichnen. Ausgehend vom eigentlichen Ansinnen des i-TTL/BL (helle … gut reflektierende Oberflächen) ist auch weiterhin mit einem sparsamen Einsatz des Blitzlichtes zu rechnen. Diesen Effekt wollen wir und haben ihn im Buch an Bildbeispielen gezeigt.

Das eigentliche Verständigungsproblem ist offensichtlich folgendes: Wir ermuntern unsere Leser, ihre Kamera im manuellen Belichtungsmodus zu nutzen. Stattdessen erproben sich Leser in Teil- und Vollautomatiken an unseren Tipps. Das muss an einigen Stellen schief gehen. Hier möchte ich auf den Anfang des Artikels zurückkommen: Unser Buch ersetzt nicht das Lesen des Handbuches. Nikon schreibt klar und deutlich, wie die Belichtungsautomatiken zu nutzen sind. Ganz bewusst haben wir auf Wiederholungen dieser Art verzichtet. Man muss sich nur die Rezensionen der Bücher anschauen, die das tun. Deshalb an der Stelle noch einmal der Hinweis: Die manuelle Belichtungssteuerung “degradiert” die Matrixmessung zum Belichtungsmesser mit einem größtmöglichen … das Motiv nahezu vollständig erfassenden … Messfeld. Die Belichtung wird, und so ist unser Verständnis der Fotografie, vom Fotografen gesteuert, der das Ergebnis wiederum in der Belichtungsskale “vorhersehen” kann. Auf der Basis erfolgt unsere Blitzbelichtung “motivbasiert” (Matrixmessung und keine Punktmessung a la Spot- und mittenbetonten Messung), auch wenn Nikon an der Stelle andere Empfehlungen gibt. Würden wir uns streng an die Vorgaben halten, wäre i-TTL mit höheren Blitzleistungskorrekturen die Konsequenz. Allerdings ist bei der Härte des Blitzlichtes und einem 3 LW-Aktionsradius die Belichtung für unsere Zwecke relativ eng bemessen.

Viele Fotografen erwarten reproduzierbare Ergebnisse. In dem Fall kann die Lösung nicht wirklich i-TTL und Belichtungsautomatiken lauten. Man muss sich wieder vor Augen führen, dass es sich um Steuerungen und keine Regelungen handelt. Ändert sich ein Parameter (zum Beispiel Lichtverhältnis oder Kameraposition), reagiert die Steuerung dementsprechend. Wenn wirklich reproduzierbare Ergebnisse gewünscht werden, sind konstante Eingangsgrößen erforderlich. Das heisst aber auch, dass die Blitzenergie manuell gesteuert werden sollte. Überzeichnet lässt sich sagen: i-TTL als auch i-TTL/BL gibt dem Fotografen eine Blitzenergie vor und keiner weiss, wie viel.

Für den einen oder anderen gestandenen Nikon-Fotografen, der sich nahtlos und anfänglich zurecht an die Vorgaben des Herstellers hält, sind solche Sichtweisen sowie unser Vorgehen im ersten Moment befremdlich. Ich benutze gerne Analogien, um für etwas mehr Verständnis in technischen Dingen zu vermitteln: Obwohl zwei Rennfahrer eines Formel 1-Teams über identisches Material verfügen, werden sie unter normalen Umständen nie zeitgleich über die Ziellinie fahren. Jeder Fahrer stimmt den Boliden auf seine Bedürfnisse ab und hat ein anderes Fahrverhalten. Dasselbe gilt für die Fotografie. Wir sind mit dem Buch angetreten, typische Blitzlichtfotos des Anfängers zu vermeiden und beschreiben aus unserer Sicht einen begehbaren Weg. Wir lassen es bewusst in der Hand des Lesers, seine eigenen Konsequenzen daraus zu ziehen. Entweder folgt er unserem Beispiel und übernimmt anstelle einer Automatik die Kontrolle oder der Leser nimmt das Buch als Wissenserweiterung, welche Möglichkeiten es noch gibt.

Autoren: Gabriela und Ronald Puhle, Verlag Markt + Technik

Cover: Markt + Technik

TIPP
Potentielle Interessenten haben in der Buchhandlung die Möglichkeit, sich den Inhalt anzusehen und dann zu entscheiden, ob sie das Buch kaufen wollen oder nicht. Im Onlinehandel ist es etwas schwieriger. Man ist auf Rezensionen oder Leseproben angewiesen. Der Verlag hat unser Buch bei Google online gestellt und jeder kann darin kostenlos lesen. Auch wenn wir als Autoren an dem Service keinen Cent verdienen, bietet sich so die Möglichkeit, vor dem Kauf etwas genauer reinzuschauen. So sollte sich ein Fehlkauf und die Verärgerung eines Käufers eigentlich vermeiden lassen … ;)

Mein erster Winter am Wasser

Freitag, Januar 15th, 2010

Zur Zeit verbringe ich meinen ersten Winter am Wasser … in Teilzeit und genau genommen an der Spree. Ich bin erstaunt, wie schnell sich in den letzten Wochen Eisschollen gebildet haben und sogar ein Mini-Eisbrecher für eine freie Fahrt der Binnenschiffe sorgen musste. Kaum steigen die Temperaturen etwas an und der Wind bläst aus einer anderen Richtung, ist der vor meinem Büro befindliche Flussabschnitt wieder frei vom Eis.

Ohnehin verspüre ich zur Zeit den Drang, wieder mehr in Sachen Landschaft und Natur zu fotografieren. Meine letzten Exkursionen dieser Art standen im Zeichen des Buchprojektes Nikon Systemblitz-Technik. Dadurch stand ich nicht nur unter einem gewissen Zeitdruck, ich musste primär mit dem Blitzgerät arbeiten.

Dummerweise möchte ich auch noch ein Fish-Eye-Objektiv, sei es das billigste Teil, vor meine Kamera schnallen. Das kostet allerdings Geld … ziemlich viel sogar … und ich weiss noch nicht einmal, was das bereits angesprochene Buch im ersten Quartal des letzten Jahres eingespielt hat. Da meine Freizeit in der Arbeitswoche ins Dunkel des Abends fällt, bleibt eigentlich nur das Wochenende für solche Touren. Doch entweder hänge ich im Fotostudio rum oder möchte auf der Wohnlandschaft liegend einfach nichts tun.

Zu meinem Handgepäck gehört lediglich eine Kompaktknipse Ricoh GX200. Mit ihr kann ich beim Ausblick aus dem Fenster nur wenig anrichten. Wünschenswert wäre mein gesamter Fototechnik-Park, doch mir fehlt noch immer die tragende Rolle eines Assistenten. Und so hole ich bei lohnenswerten Motiven die betagte Canon D30 aus dem Stahlschrank und schieße mit sensationellen 3 Megapixeln Aufnahmen.

aufgenommen mit der Canon EOS D30

Foto: 2010 Ronald Puhle

Polaroid-Simulation mit Poladroid

Foto: 2010 Ronald Puhle

Ich beneide … ja, ich kenne auch Neid … jene, die quasi die Natur vor ihrer Haustür haben. Nicht nur das Sujet liegt mir derzeit auf der Seele. Mit dem entsprechenden Freiraum drum herum möchte ich auch an meinem Bildaufbau feilen und mit Semipanoramen experimentieren. Mal abgesehen von der fehlenden Zeit, ergibt sich nur noch ein Problem für mich: Wenn ich vor dem Motiv stehe, mache ich letztendlich doch alles so wie bisher. Wie gehabt stehe ich mir eigentlich nur selbst im Weg … :(

Nikon Systemblitz-Technik im Handel erhältlich

Freitag, November 6th, 2009

Wichtige Information für alle Interessenten
Am 19. November 2009 haben Sie zwischen 14 und 15 Uhr via Twitter die Möglichkeit, Ihre Fragen direkt an mich stellen. Unter allen Teilnehmern verlost der Verlag Markt + Technik fünf Bücher. :)

Zum Inhalt des Buches
Ausgehend von den ersten zaghaften Gedanken bis hin zur Veröffentlichung hat dieses Buchprojekt ein Jahr meiner Zeit plus der meiner Angetrauten in Anspruch genommen. So ist meine … unsere Freude über das druckfrische Ereignis, was diese Woche per Postbote bei uns eintraf, sicherlich verständlich und nachvollziehbar.

Autoren: Gabriela und Ronald Puhle, Verlag Markt + Technik

Cover: Markt + Technik

Worum geht es in unserem zweiten gemeinsamen Buch?

Blitzlichtfotografie genießt einen eher zweifelhaften Ruf. Wir wollen nicht die Ursachen hierfür analysieren, sondern dem Leser bereits im ersten Kapitel zeigen, wie sich das klassische Blitzlichtfoto vermeiden lässt. Der Systemgedanke des Kameraherstellers Nikon macht vieles einfach, dennoch müssen Fotografen, die vor allem mit älteren Objektiven arbeiten, etwas Hand an ihrer Kamera anlegen. Doch die Bemühungen werden belohnt …

Modell Carina mit verschiedenen Belichtungszeiten aufgenommen

Foto: 2009 Ronald Puhle

Nachdem wir hoffentlich einen ersten Erfolg zu verzeichnen haben, widmen wir uns der Technik: Es beginnt bei alternativen Systemblitzgeräten, über die Einstellungen an der Kamera und dem Blitzgerät bis hin zu ersten praktischen Beispielen. Wir haben viele Motive mit unterschiedlichen Einstellungen aufgenommen. Somit soll der Leser Vergleichsmöglichkeiten haben und entsprechend seines Gusto Blitzlichtaufnahmen gestalten.

Autoren: Gabriela und Ronald Puhle

Foto: 2009 Ronald Puhle

Bevor wir uns verschiedenen Blitzlichtsituationen zuwenden, gehen wir auf das Thema Lichtformen ein. Der Handel bietet unzählige Möglichkeiten, dem Blitzlicht seine Härte zu nehmen und so hässliche Schlagschatten zu vermeiden. Obwohl i-TTL und das Creative Lighting System im Vordergrund stehen, verlieren wir nicht die manuelle Blitzsteuerung, wie sie zum Beispiel bei Blitzanlagen vorkommen, aus den Augen. Immerhin bildet sie im entfesselten Blitzen eine preislich attraktive Alternative. Des Weiteren ist die manuelle Blitzsteuerung quasi das Gegenstück zur i-TTL-Blitzsteuerung.

Nikon Systemblitz-Steuerung: Kreative Fotografie

Foto: 2009 Ronald Puhle

Im vorletzten Kapitel schauen wir etwas über den Tellerrand, behandeln das Thema Zubehör bis hin zur Bildoptimierung und Datenformate. Zum Schluss fassen wir wichtige Begriffe zusammen und erläutern im Glossar, was sich hinter dem Fachchinesisch verbirgt.

Nikon Systemblitz-Steuerung: Kreative Blitzlichtfotografie

Foto: 2009 Ronald Puhle

Sie haben sich das Buch gekauft, möchten uns Fragen zum Inhalt stellen oder Anmerkungen machen, fühlen Sie sich frei uns anzusprechen. Benutzen Sie einfach das Kontaktformular … weiter. Haben wir Ihr Interesse an diesem Buch geweckt, dann können Sie es direkt beim Verlag Markt + Technik oder Online bei Amazon bestellen.

Ab ins Wochenende …
Mit dieser Werbung in eigener Sache verabschiede ich mich bereits heute ins Wochenende. Gemeinsam mit Flackerlight-Kollege und Knips-Busenkumpel Mirko Wolf wird der Versuch unternommen, die WordPress-Version der Mausmalerei zu aktualisieren. Meine Fähigkeiten auf dem Sektor sind eher beschränkt. In die Codes und Datenbank schaue ich wie das sprichwörtliche Schwein ins Uhrwerk … :D

III … oder “Die Geschichte, wie ein Buch entstand” (Finale)

Samstag, Oktober 24th, 2009

Was bisher geschah … Teil I und Teil II lesen

Abendstimmung
Trotz der Freude, ein neues zu Hause für das Buchprojekt gefunden zu haben, überwog zunächst die Enttäuschung. Immerhin hatte ich mich als Autor beim vorherigen Verlag sehr wohl gefühlt und für ein paar Jahr dort gearbeitet. Ich beschloss, zunächst vierzehn Tage die Arbeiten ruhen zu lassen, neue Kraft und Ideen zu tanken. Der bestehende Vertrag wurde von mir gekündigt und wenige Wochen später ein neuer Kontrakt unterschrieben. Als ich wieder mit dem Schreiben begonnen habe, fühlte ich mich einfach wohl. Ungehindert konnte ich alle Dinge zu Papier bringen, die mir zu dem Zeitpunkt auf dem Herzen lagen.

Wenig später traf eine Hiobsbotschaft bei mir ein. Mein bisheriger Produktmanager musste den Verlag verlassen. Ich bin mir schon sicher, dass ich daran eine gewisse Mitschuld trage. Aber die Tatsache, dass er sich bei mir gemeldet hat zeigt mir auch, dass er meine Entscheidung durchaus versteht. Als Leser und Rezensent haben mich immer Technik-Bibeln gelangweilt. Fotografie hat für mich viele philosophische Züge und ein paar davon wollte ich in meinem Buch unterbringen. Kamera wie Blitzgeräte sind nur Werkzeuge und keine gottgeweihten Kultgegenstände.

Mehr und mehr neigte sich das Projekt dem Ende. Mitte Juli war für mich der Tag X gekommen, alles an den Verlag zu übergeben. Zunächst geschah wenig. Ich genoss, verfluchte aber ebenso die Zeit, fortan nichts tun zu müssen. Wenig später klärte sich die unerwartete Wartezeit auf: Meine Lektorin hat das Buch einen ambitionierten Fachlektor zur Korrektur vorgelegt. Fachlich hat er den Inhalt quasi durch gewunken, gab mir lediglich Hinweise, um die ich meinen Text ergänzen sollte. Auch dieser Fakt hat mich im Nachgang bestärkt, dieses Buch genauso zu schreiben.

Da noch etwas Luft war, wurde das Buch um ein Glossar ergänzt. Ursprünglich hatte ich ebenfalls diese Idee, sie aber im Laufe des Schreibprozesses wieder verworfen. Da die Blitzlichtfotografie nicht losgelöst von der Fotografie im Allgemeinen und speziellen Bearbeitungstechniken betrachten werden sollte, nutze ich das Glossar, weitere “Tipps und Tricks” einzubauen oder komprimiert festzuhalten. An der Stelle schließt sich der Kreis zu Tilla Pe’s Ausspruch (siehe Teil I): “Wer blitzt hat Angst”. Kraft meiner Wassersuppe möchte ich ihr teilweise widersprechen. Es ist das Schöne an der Fotografie, dass sie trotz der begrenzten Anzahl an Motiven unendlich viele Interpretationen zu lässt. Eine mögliche Form ist der wohldosierte Einsatz des Blitzgeräts …

Gabriela und Ronald Puhle

Cover-Design: 2009 Markt+Technik

Nachwort
Ich bin der Meinung, dass ein Autor im Gegensatz zu einem Artikel in seinem Buch Farbe bekennen muss. So etwas polarisiert und wird gern mit negativer Kritik überhäuft. Zwei Fakten stimmen mich optimistisch, ein gutes Buch geschrieben zu haben: Binnen weniger Stunden gelang es mir, einen neuen Verlag zu finden und es durchlief ein Fachlektorat. Sicherlich hat alles etwas länger gedauert als geplant und ich habe bis in den Oktober hinein an einzelnen Fragmenten des Gesamtprojekts gearbeitet. Doch es hat sich im letzten Drittel der Projektphase wieder etwas eingestellt, was mir am Anfang stückweise verloren gegangen ist: Eine innere Zufriedenheit mit der geleisteten Arbeit …

Die letzten Züge

Mittwoch, August 19th, 2009

Zur Zeit durchläuft das aktuelle Buchprojekt das Fachlektorat. Die ersten Kapitel sind zurück und ich habe mit den Änderungen relativ wenig Arbeit. Unabhängig davon musste ich noch einmal zur Kamera greifen und ein Motiv in drei Varianten knipsen. Für den Einstieg ins Thema Blitzen sollte es etwas Frisches sein. Also steuerte ich am Sonntag vormittag den Erholungspark Marzahn an und wartete auf meine Chance … :D

Aufgenommen im Erholungspark Marzahn - Berlin

Foto: 2009 Ronald Puhle

Das Foto fiel als Abfall dabei ab. Erst zum Ende meiner zweistündigen Tour bekam ich die gewünschten Aufnahmen zustande … :)