MacBook in Aktion
Um irgendetwas zu schreiben brauche ich eine Idee, Ruhe und die Muse es überhaupt zu tun. Die Ideen sind schnell gefunden … entweder bin ich der Spender oder sie wird von außen hereingetragen. Die eigentlich benötigte Ruhe ist oft der erste Stolperstein. Habe ich eine Idee aus vielen ins Auge gefasst, konzentriere ich mich ausschließlich darauf. Alles andere drum herum sollte möglichst stressfrei an mir vorüberziehen. Ablenkung aller Art ist mein Scheintod in einer verbalen Schaffensphase.
Wenn wie in dieser Woche geschehen die Probleme auf mich einpurzeln und meine Gedanken ganz woanders sind, unternehme ich gar nicht erst den Versuch für eine Idee in die Tasten zu hauen. Stattdessen dient das Geklimper auf den Buchstaben einfach nur dem Frustabbau. Meist fühle ich mich danach seelisch deutlich leichter, auch wenn es noch nicht für ein weiter tippen an der Idee reicht. Es muss in mir eine gewisse Stimmung vorhanden sein … erst dann fließt der Text aus meinen Fingern.
Eben wie in dieser Woche war ich zunächst bemüht, erst einmal klare Gedanken zu fassen und die angehäuften Steine aus dem Weg zu räumen. Ausnahmsweise den Blick gerade nach vorn gerichtet und im Glauben, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, stellt sich jetzt die innere Ruhe und eine offensichtlich fruchtbare Muse ein, an Texten zu arbeiten. Also Schluss mit der verbalen Eierei, ran gesetzt ans MacBook, sechs Artikelseiten geschrieben und morgen ein paar Menschen beknipst! In dem Sinne wünsche ich ein ruhiges wie musenreiches Wochenende!




Fotos: 2010 Ronald Puhle
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