Was mal ebenso liegen geblieben ist …
… oder: Fünf Einblicke in meine Giftküche!
Zum Wochenende möchte ich ein paar Aufnahmen ausstellen, die es warum auch immer nicht in meinen Blog geschafft haben. Wobei: Bei dem einen oder anderen Foto ist es für mich verständlich, warum ich sie bisher auf meiner Festplatte belassen habe! Heute möchte ich jene Geschichte niederschreiben, wie es überhaupt zu dem Foto kam …
#1
August/September 2000 habe ich Michael Degner eine kaum benutzte Olympus Camedia C-1400L abgekauft. Er war zu dem Zeitpunkt eingefleischter Filmfotograf und unternahm erste Schritte in Richtung Digitalfotografie. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mich auf Bildmontagen und 3D gestürzt und dabei auch Material von ihm verwendet. Nach meinen ersten fotografischen Gehversuchen um die Jahre 1980 bis 1982 flammte in mir wieder der Wunsch auf, selbst zur Kamera zu greifen. Das Digitale kam dabei meiner Ungeduld sehr entgegen.
Michael war die ersten Jahre mein Mentor und ich habe viel von ihm gelernt. Irgendwann trennten sich unsere Wege. Mein Schlüsselerlebnis war ein Fotobuch, das ich für meine Vorgespräche mit Modellen angefertigt habe. Er schaute es sich an und sagte auf meine Frage, was er davon halte: “Das bist Du. Es ist Dein Stil”. In dem Moment war mir klar, dass Michael keine weiteren Hinweise für mein Fortkommen geben kann. Trotzdem bin ich ihm noch heute für die gemeinsame Zeit dankbar.
Das nachfolgende Foto zeigt die Aufnahmen, die ich zu Hause beim ersten Ausprobieren mit der Olympus gemacht habe. So fing es also an …

Foto: 2000 Ronald Puhle
#2
Modelle tauchen auf und oftmals zu schnell wieder ab. Leider! Wenn es nicht ein neuer Lebenspartner ist, der nichts von der “Vergangenheit” erfahren darf, dann sind es oft negative Erfahrungen mit so genannten Fotografen. Vielleicht war es im Fall von Sandra besagte Erfahrung mit mir, was ich sehr bedauern würde …

Foto: 2007 Ronald Puhle
#3
Ich wurde von einem Modell angesprochen, ob ich nicht Aufnahmen von ihr machen könnte, die dann für ein Buchprojekt verwendet werden. Dazu muss ich sagen, dass das Modell nebenbei Gedichte schrieb. Die Aufnahmen musste ich immer wieder verschieben. Privat lief es nicht so gut und ich musste mich zunächst aus einem Tief befreien. Noch heute bin ich der Ansicht, dass der Weg hinaus noch immer anhält und ich meine mentale Form erst wiederfinden muss.
Ich weiss bis heute nicht, ob es jemals zur Veröffentlichung des Buches gekommen ist. Das Modell hat sich nicht weiter bei mir gemeldet beziehungsweise habe ich von mir aus keinen Versuch gestartet …


Fotos: 2007 Ronald Puhle
#4
Neuerdings nerven mich im Frühjahr Pollen und duftende Baum- wie Blumenblüten. Eigentlich wollte ich einen Tagebucheintrag darüber machen, bin aber immer wieder davon abgekommen.

Foto: 2009 Ronald Puhle
#5
Mitte des Jahres hatte meine jüngste Tochter ihre Jugendfeier. Selbstverständlich war eine Kamera dabei und es entstanden vor allem am Friedrichstadt Palast Aufnahmen, die ich mit kurzer Brennweite und sehr nah am Motiv aufgenommen habe. Anschließend wusste ich nur nicht, wie ich die Aufnahmen im Blog am besten verwerten kann …

Foto: 2009 Ronald Puhle
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