November 20th, 2009
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Ich würde mich freuen, wenn Sie mein Webprojekt “Mausmalerei” aktiv unterstützen … weiter
Seit Oktober 2009 im Handel erhältlich: Nikon Systemblitz-Technik – Kreative Blitzlichtfotografie … Das Buch für Einsteiger in die Blitzlichtfotografie mit der Nikon-Kamera von Gabriela & Ronald Puhle!
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Februar 9th, 2010
Bedingt durch das letzte Buchprojekt fehlte mir die Zeit und Muse, mich fotografisch Themen zuzuwenden, die nichts mit Nikon und der systembedingten Blitzlichterei zu tun hatten. So ergab es sich, dass das letzte gemeinsame Shooting mit Lady Cara aus Berlin über ein halbes Jahr zurücklag.

Foto: 2010 Ronald Puhle
Mit neuen (alten) Outfits machten wir uns letzten Samstag an die Arbeit. Mir schoss es sofort in den Kopf, ganz gezielt mit einem dunklen Hintergrund zu arbeiten und ein Tonwert-Tänzchen in den Tiefen zu wagen. Den Kontrast bildet die Haut, das weiße Tuch des Kleids sowie ein knallroter Lippenstift. Schon beim Durchsehen der ersten Probeaufnahmen war mir klar, dass die Rechnung entsprechend meinen Vorstellungen aufgeht.

Foto: 2010 Ronald Puhle
Da mir wie gehabt die vierte Blitzlichtquelle für den Hintergrund fehlt, belichtete ich mit 1/100 Sekunde. Genauso ließ ich die Blende mit f/8 für meine “Verhältnisse” weit offen. Für mehr Spielraum gibt die Studioanlage zuviel Licht ab beziehungsweise fehlt mir die ruhige Hand. Zwischenzeitlich überlegte ich ein Dauerlicht in den Hintergrund zu legen, doch der Farbtemperatur-Mix … zusehen auch im Systemblitz-Buch … ist nicht ganz so mein Ding, sollen die Aufnahmen überwiegend in Farbe sein.

Foto: 2010 Ronald Puhle
In der Regel lasse ich die Aufnahmen ein paar Stunden, wenn nicht sogar Tage, liegen und schau mir erst dann die Ergebnisse zu Hause an. Hier war mir schon am Studio-Rechner klar, dass es gelungene Aufnahmen sind … wohl gemerkt für mein Verständnis und meine Absicht. Die anschließende RAW-Entwicklung ist das übliche Kuddelmuddel aus Cross-Processing-Simulation und meiner eigenwilligen Kontrastanpassung. Und eines sei auch noch verraten: Die Retusche bezog sich fast ausschließlich auf den lädierten Hintergrund …
Das “erotische Überraschung”-Fotoshooting
Modelle für meine Projekte gesucht
Das “Wir bekommen ein Baby”-Fotoshooting
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Februar 8th, 2010
Meine Fantasie reicht nicht aus mir vorzustellen, worauf andere Mitmenschen nach Herzenslust abfahren. Da wirkt der Fetisch nach möglichst glänzenden Schuhen und oder Strumpfhosen noch absolut harmlos. Nun wird sicherlich ein Aufschrei durch die derart interessierte Leserschaft gehen. Es sind natürlich nicht nur einfache Schuhe, sondern … und jetzt wird mir ein befremdlich klingender Name genannt. Sorry, Null Peilung meinerseits. An der Stelle erinnere ich mich ausnahmsweise gern an Mario Barth und seinen Ausführungen zur Übergangsjacke. Der Durchschnittsmann wie ich hat eine Jacke, die er trägt, wenn es draußen kalt ist. Im warmen Sommer genügt stattdessen eine Jeans-Jacke … oder eben keine. Was für den Übergang … also mittelkalt bis fast warm … nenne ich nicht mein Eigen. Oder ist besagte Jeansjacke etwa eine Übergangsjacke und ich trage in mir feminine Züge? Ich bin irritiert …


Fotos: 2010 Ronald Puhle
Egal ob rote Lackschuhe oder ganz besondere Strumpfhosen: Ich sehe alles als ein Knipsobjekt, das ich möglichst stilvoll in Szene setzen möchte. Es könnte sicherlich das eine oder andere Widerwort geben, dass ich ohne eine gewisse Neigung so etwas nicht knipsen könnte. Außer ein befremdliches Lächeln ist in meinem Gesicht geschweige denn Verstand nicht mehr Emotion drin. Wenn ich eine Neigung habe, dann ist es lediglich die, meine Modell nur zu fotografieren und nicht wie vielleicht der eine oder andere Knipser sie auch noch flachzulegen. In dem Punkt bin ich wirklich strenggläubig pervers …*

Fotos: 2010 Ronald Puhle
*: Die Aussage war ja mal wieder ein Watschen meinerseits gegen eine bedauernswerte Minderheit, dem ich nachfolgend in blanker Selbstironie ein Zitat entgegensetzen möchte …
Tugend nennt man die Summe der Dinge, die wir aus Trägheit, Feigheit oder Dummheit nicht getan haben.
Henry Miller
Und um es noch deutlicher zu formulieren: Ich kann und möchte mich gelegentlich perfekt dumm, träge und feige stellen!
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Februar 7th, 2010
Nachdem ich den gestrigen Tag überwiegend im Flackerlight verbracht habe, möchte ich heute mein Wochenend-Update einspielen. Letzten Sonntag beziehungsweise gleitzeitfreien Montag habe ich glatt damit verbracht, Groboto, Artmatic Pro und Vue Esprit zu bemühen, um nach stundenlangem Rendering zwei 3D-Bilder auszuspucken.

3D: 2010 Ronald Puhle
Entgegen den letzten, doch eher mittelmäßigen Ergebnissen, kann ich diesmal schon etwas Begeisterung aufbringen. Das Spannendste war jedoch der Schnitt. Mir sagt das Quadratische mehr als die unterschiedlichen Varianten im Querformat zu. Zumindest das erste Bild kann bereits als Hintergrund für das iPhone geladen werden …

3D: 2010 Ronald Puhle
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Februar 5th, 2010
Bevor ich mich in einen arbeitsreichen Samstag verabschiede, möchte ich zwei Aufnahmen vom letzten Baby-Fotoshooting mit Carina und Dirk nachlegen. Als kleine Randnotiz: Carina stand mir im RAW- als auch Nikon Systemblitz-Buch Modell. Im Gegensatz zu Fotoserien während der Schwangerschaft sind solche Gelegenheiten für mich eher selten. Zu groß ist die Umstellung für die jungen Familien, wenn der Nachwuchs zur Welt gekommen ist. Und so habe ich in diesem Punkt vollstes Verständnis, wenn trotz aller Beteuerung während der Schwangerschaft später ein Fotoshooting mit dem Neugeborenen nicht zustande kommt.

Foto: 2009 Ronald Puhle
Finden die jungen Eltern doch ins Studio und der Mutter geht es nicht so gut, bietet sich der Vater nebst Baby als Hauptakteur an. Es ist für mich immer wieder interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die Eltern mit dem neuen Familienmitglied umgehen. Obwohl sie alle ihren Nachwuchs herbeigesehnt haben und ihn vom ganzen Herzen lieben, sind kleine Unterschiede zu bemerken. Interessant ist, dass es die Eltern zu gleichen Teilen betrifft …

Foto: 2009 Ronald Puhle
Bereits vor ein paar Jahren durfte ich mich darin versuchen, das Thema stillende Mutter aufzugreifen. Damals war es eher eine Low Key-Umsetzung. Um jetzt etwas die gehobene Stimmung zu nehmen, setzte ich diesmal tendenziell auf High Key. Natürlich lassen sich viele Dinge bei einem Baby-Shooting nicht planen. Jede Art der Hektik und Unruhe überträgt sich potenziert auf die junge Familie. Vielmehr versuche ich deshalb, das Beste aus einer Situation herauszuholen. Bei nächster Gelegenheit möchte ich mich mehr im “Wohnzimmer-Stil” und ohne großes Studiolicht versuchen. Schwangere wie auch stillende Mütter empfinde ich noch immer als eines der natürlichsten menschlichsten Motive …
In Zeiten des exzessiv gelebten Egoismus und verquerer Ideale empfinde ich den vorherigen Satz als ein schönes Schlusswort. In dem Sinne verabschiede ich mich in das Wochenende …
Das “erotische Überraschung”-Fotoshooting
Modelle für meine Projekte gesucht
Das “Wir bekommen ein Baby”-Fotoshooting
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Februar 4th, 2010
Wie würde ich eigentlich reagieren, wenn mich ein Frau anspräche, ob ich mich von ihr fotografieren lassen würde? Ganz einfach: Im ersten Moment zeigt ich ihr in meinem Inneren einen Piep und würde sie bitten, mich bei Tageslicht doch etwas genauer zu betrachten. Wer möchte meinen Körperklops auf einem Foto sehen? Den Anblick erspare ich mir ja selbst …
Insofern die erste Überraschung bezüglich der Frage schnell verflogen ist, würde ich mir doch schon meine Gedanken machen, das Angebot anzunehmen. Es gibt relativ verdammt wenig Fotos von mir. Wenn für PR-Aktionen Portraits von mir erbeten werden, stehe ich immer wieder vor demselben Problem: Es gibt keine! Also suche ich quasi mindestens ein gutes Portrait von mir und würde deshalb mit dem Gedanken spielen, dass Angebot anzunehmen. Es ist also alles nur eine Frage der Zeit … womit der Titel für diese Trilogie gefunden wäre: Only a Question of Time.



Fotos: 2010 Ronald Puhle
Momentan verspüre ich in mir den Wunsch, endlich meinen “eigenen” Saft abzugießen und im gegenseitigen Geben und Nehmen meinen Horizont mit anderen Sichtweisen zu erweitern. Wenn alles so läuft wie geplant, beginne ich in wenigen Tagen mit einem neuen Buchprojekt. Obwohl es sich abzeichnet, habe ich überhaupt keine Lust, Buch Nummer 4 allein durchzuziehen.
Es gibt Gespräche über eine “Teambildung”, doch sagt mir mein Bauchgefühl etwas anderes: “Lass die Finger davon”. Team bedeutet nicht “Toll ein anderer machts” … so etwas will mit Leben erfüllt werden. Ein-Mann-Shows als Team zu verkaufen gibt es im Internet genug. Dem Unwesen steht mein Wunsch entgegen, endlich den Alleinkämpfer aufgeben zu können. Vielleicht ist das ja auch nur eine Frage der Zeit …
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