WARNUNG: Hier muss mehr gelesen als geguckt werden und das eine oder andere Bildchen könnte Augenkrebs hervorrufen!
Thursday, September 02, 2010 23:53

Was gerade so am Laufen ist …

November 20th, 2009

Jetzt vorbestellen!
Im Oktober 2010 erscheint mein nächstes Buch “Apps für Fotografen: iPhone Fotografie und Bildbearbeitung“, das Sie bereits jetzt bei Amazon vorbestellen können. Einen kleinen Einblick in die Arbeiten und einen Vorgeschmack auf den Inhalt finden Sie auf der iPhoneografie-Webseite.

Nikon Systemblitz-Technik – Kreative Blitzlichtfotografie
Seit Oktober 2009 im Handel erhältlich: Nikon Systemblitz-Technik: Kreative Blitzlichtfotografie … Das Buch für Einsteiger in die Blitzlichtfotografie mit der Nikon-Kamera von Gabriela & Ronald Puhle!

Mit Vollgas unterwegs

September 2nd, 2010

In meiner Flickr-Galerie wurde die erste der beiden Aufnahmen wie folgt kommentiert:

hui, da war aber ein wirbelwind unterwegs! hast du aber glück gehabt, ihn noch zu erwischen! ;o) sieht toll aus!

Hierbei handelt es sich weder um einen Wirbelwind noch um Glück. Nachdem meine Versuche, das nächtliche Geschehen beim 24 Stunden-Rennen im Motorsportzentrum Jänschwalde mit dem Blitzgerät einzufangen gescheitert sind, schraubte ich mein Fish Eye-Objektiv auf und schnallte meine Kamera auf ein Stativ.

Für die Kurvenfahrt benötigt ein schneller Offroader ca. 15 Sekunden. Damit war für mich die Mindest-Belichtungszeit vorgegeben. Die Belichtung selbst wurde von mir über die Blende “gesteuert”. Danach hieß es nur noch warten, bis ein Offroader mit “großer Zusatzbeleuchtung” vorbeikam. Erst sie leuchtet die Rennstrecke weit aus und befördert die “Struktur” des befahrenen Kurses ins Bild … :)

Langzeitbelichtung im MSZ Jänschwalde (I)

Langzeitbelichtung im MSZ Jänschwalde (II)

Foto: 2010 Ronald Puhle

Suchbegriff des Monats – August 2010

September 1st, 2010

Ein wetterseitig durchwachsender Monat August 2010 hat sich nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert und wird dennoch in meinen Annalen als denkwürdig eingehen: Das vierte Buchprojekt fand nach sechs Monaten Arbeit seinen Abschluss, ich gab mich in Sachen Fotografien neuen Ideen hin und bin stolzer Besitzer einer eigenen Kreativ-Werkstatt.

Zwar konnte die Mausmalerei in Sachen Besuchern nicht ganz mit dem Vormonat mithalten, dennoch bin ich mit den Zugriffen zufrieden. Der zurückliegende Urlaub und das schlechte Wetter scheinen Internetnutzer wieder in die Fänge der angeblichen Bezwinger von Online-Casinos zu treiben. Und so stehen insbesondere meine Artikel über Norbi Wintersiegel und seine Doktorspiele am Roulette-Tisch hoch im Kurs …

TOP: Dr. Norbert Wintersiegel, 300eur.com & Co.
FLOP: Vogelstimmen hören

Um es mal auf dem Punkt zu bringen: Man muss schon ziemlich viel Matsch auf den Augen haben, um den Verlockungen a la www.300eur.com zu erliegen. Das dort gezeigte Video und vor allem deren Machart ist der lebende Beweis, dass der Betreiber der Webseite ein Herz hat und ausgeschlafene Sehorgane deutlich sichtbar vor den Risiken des Online-Spiels warnt. Selbst ohne Grundschul-Abschluss sollte der Besucher dahingehend sensibilisiert sein, sein Geld auf andere Art und Weise zu verdienen. Weshalb suchen dann Leute nach “Erfahrungen mit 330eur.com”? Wer dem Gezeigten in irgendeiner Form Glauben schenkt, kann doch nur die Waldschule besucht und dort einen Abschluss im Singen und Klatschen gemacht haben!

Vor lauter Verzweiflung über soviel Dummheit zwitschert es quasi permanent in meinen Ohren. Ich höre und lese leider viel zu oft irgendwelche Vogelstimmen. So sollte dürfte ich ein Fotobuch des “Europa größten” Herstellers ausprobieren, darüber dann in der Mausmalerei berichten und ein paar Gutscheine verlosen. Jetzt hat mich also auch das Sponsoring meiner Artikel erwischt.

Tut mir leid, in manchen Dingen bleibe ich meinen Prinzipien treu. Wenn ich hier etwas über ein Produkt X schreibe, dann kündige ich meinen Privat-Test nicht vorher an. Ich “hasse” mag diese selbsternannten “Stiftung Warentester” nicht sonderlich. Um halbwegs objektiv an die Sache heranzugehen, sollten ein paar Mindestvoraussetzungen wie reproduzierbare Ergebnisse unter definierten Randbedingungen gegeben sein. Dazu zählen nach meiner Ansicht in Bildangelegenheiten kein Augenmaß-Farbmanagement an einem Projektionsgerät aus dem Krabbelsortiment des geilen Elektro-Discounter! Den webaktiven Unternehmen stünde es besser zu Gesicht, nicht nur nach besucherträchtigen Weblogs, sondern auch nach einer qualitativ hochwertigen “Berichterstattung” Ausschau zu halten.

“Oh, Herr Kampffussel teilt heute wieder aus” könnte der mir geneigte oder gar abgewandte Leser denken. Falsch gedacht! Ich spiele natürlich nicht auf derart aktive Blogs und meinem latenten Neidfaktor, sondern nur auf meine eigene Faulheit an. Mit dem Schnee-Leoparden hat sich Apple von seinem Gamma 1,8 verabschiedet. Das heißt: Ohne Klimmzüge mit dem Colorimeter und einem angepassten Profil kann ich ruhigem Gewissen einen echten sRGB-Workflow frönen.

Der Hauptbildschirm (Hersteller EIZO) deckt garantiert diesen Farbumfang ab, der Zweitmonitor (Hersteller SAMSUNG) simuliert mir die Worst Case-Wiedergabe am Billigheimer … also das, was wohl die Mehrheit meiner Besucher sehen wird. Schade drum, werden Lichter und Tiefen falsch wiedergegeben und saufen Kontrastdetails hoffnungslos ab. Der echte, einem Farbmanagement entfleuchte Papierabzug bleibt im Gegensatz zur Internetdarstellung die Krönung meiner “kreativen” Arbeit … :D

Fragmente einer Idee (II)

August 31st, 2010

Mir will das ursprüngliche Konzept nicht aus dem Kopf gehen. Ohne es wirklich bis ins letzte Detail durchdacht zu haben, lässt es sich durchaus auch mit anderen Themen kombinieren. Auf alle Fälle soll das Ergebnis nicht dem entsprechen, was es in Massen zu kaufen gibt. Vielleicht sollte ich einfach mal mehr lesen und mich inspirieren lassen … ;)

Es gibt nur ein Problem … genau jenes, welches ich immer nach dem Abschluss solch eines Projektes habe. Auch wenn einige meiner Vorsätze und Ideale das Zeitliche gesegnet haben, so möchte ich an einem festhalten: Ich höre mit einer ungeraden Zahl veröffentlichter Bücher auf. Das nächste Projekt wäre also DIE Gelegenheit endgültig der Tippse Kampffussel das Leben auszuhauchen …

Unbenutzte Fragmente für ein Buchprojekt

Helena mit dem iPhone

Fotos: 2010 Ronald Puhle

Schlusswort
Zu den Fragmenten und was dazu führte, könnte ich mich zeilenweise auslassen. Nachdem ich mir vorherige Woche wieder dieselben Ausreden Argumente anhören durfte, lass ich es lieber und sage nur soviel: Mit einer beiderseits an den Tag gelegten Sichtweise Radius r = 0 ist eine sachliche Auseinandersetzung nicht möglich … :evil:

Fragmente einer Idee (I)

August 30th, 2010

Ursprünglich wollte ich für mich im aktuellen Buchprojekt neue Wege beschreiben: Im Stil eines Tagebuchs sollten die Möglichkeiten der iPhone-Fotografie beleuchtet werden. Die Mausmalerei und ein paar hier veröffentlichte Geschichten war so etwas wie ein Testballon. In Wort und Bild sollte eine “Hauptfigur” die zentrale Rolle spielen. Doch wenn zwei erwachsene Menschen von derselben Sache reden, heisst es noch lange nicht, dass sie dasselbe meinen.

Der Start in das “Abenteuer” verlief deshalb alles andere als reibungsfrei. Da mir die Zeit davon rannte, nahm ich von der ursprünglichen Idee Abstand. Ganz aufgeben wollte ich sie nicht und so versuchte ich den ursprünglichen Gedanken etwas abzuwandeln. Was jedoch herauskam, erfüllte nicht meine Erwartungen. Um voranzukommen, folgte ich fortan “nur noch” dem Motto: “Take, edit & share your Photos” und hielt vom “Beiwerk” Abstand.

Die Aufnahmen sind die Überbleibsel einer (vorerst) geplatzten Idee …

Ulrike mit Katze am Fenster

Ulrike fotografiert mit dem iPhone ihre Katze

Fotos: 2010 Ronald Puhle

Was mir bleibt …

August 29th, 2010

… war nur ihr Schatten an der Wand!

Wie ein Schatten an der Wand

Foto: 2010 Ronald Puhle

Probeaufnahme mit der Ricoh GX200 im “Mittelformat-Modus”. Im weiteren Verlauf griff ich dann doch auf meine Spiegelreflex-Knipse zurück, da sie mir deutlich “weichere” Ergebnisse liefert. Was mir an dieser Langzeitbelichtung* gefällt, ist das “Durchschlagen” der Raufasertapete, nachdem das Modell seine Position verlassen hat.

*: Ich weiß: Mit unter einer Sekunde Belichtungszeit war es keine Langzeitbelichtung sondern “nur” eine lange Belichtungszeit! ;)